Donnerstag, 2. April 2015

Ostara

Ostara ist dieses Jahr für mich besonders passend. Alles in der Natur steht auf Neubeginn und so auch ich selbst. Ich habe einen neuen Job begonnen, bin raus aus dem alten Trott und rein in eine neue Herausforderung getreten. Momentan bin ich deswegen mit allgemeinem Anfangsstress beschäftigt. Dennoch möchte ich ein paar Eindrücke zu Ostara mit euch teilen:
 
Schon vor über einer Woche war ich bei einer Freundin zum Ostara-Basteln eingeladen. Wir kennen uns über den Jahres-Kreis. Obwohl sich die Gruppe als Ganzes erst zum 1. Mai kennen lernt, treffen wir Nordlichter uns jetzt schon mal.
 
Auf dem Weg zu Isa, mit Kirschzweigen und Frühjahrssonne im Gepäck.
Sie hat ein sehr gemütliches Zuhause und gleichzeitig eine kleine Farm, die Glückliche. In ihrer Wohnung leben nämlich zwei allerliebste Katzen und ab und zu auch eine alte Hündin. Da ist also immer was los.
Umschmeichelt von den Katzenkindern haben wir erst einmal Hefezöpfe und Gebildebrot gebacken. Besonders Gebildebrot könnte ich stundenlang formen. Gleich nach unserem Treffen habe ich mir ein Buch zu dieser Tradition bestellt.


 

Während die Hefe ging, haben wir uns den Eiern gewidmet. Abgesehen vom einfachen Bemalen mit Naturfarben, hatten wir uns noch eine kleine Überraschung für den Rest unserer Gruppe ausgedacht. Die haben wir auch in die Tat umgesetzt, was viel Spaß gemacht hat^^ Leider ist es gar nicht so leicht ein einzelnes, zerbrechliches Ei zu verschicken...Deshalb müssen die Ärmsten leider noch ein bisschen warten. Ich kann euch aber schon mal versprechen, dass unsere Idee auch zu Beltane noch funktioniert...




Für ein Ei habe ich mir besonders viel Zeit gelassen. Es ist rosafarben mit blutroten Runen für einen glücklichen Neuanfang. Rote Eier sind ein Osterklassiker, den ich gerne wiederbeleben würde. Die Freundin meines Bruders erzählt mir jedes Jahr von diesem ungarischen Osterbrauch, bei dem Männer ihren Frauen rot gefärbte Eier schenken. Dazu wird noch ein netter Spruch aufgesagt, den ich mir nie merken kann. In ein paar Tagen sehe ich sie und schreibe ihn mir ein für alle Mal auf. Mit Sicherheit bitten die Ungarn ihre Frauen dabei um Fruchtbarkeit und Leidenschaft ;-)

In meiner Fantasie ist auf dem Heimweg ein großer Baum aufgetaucht, den die Städter zu Ostern mit bunten Eiern schmücken könnten. Einen Osterbaum sozusagen -gibt es so etwas? Laut Stadtplan gibt es immerhin eine Straße namens Osterbaum im Süden Hamburgs. Na, wenn da nicht mal so ein Bäumchen gestanden hat....

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